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GEBÄUDEVERSICHERUNG: PREISENTWICKLUNG VERSTEHEN LERNEN – 01/2026 – Privatkunden

News

GEBÄUDEVERSICHERUNG: PREISENTWICKLUNG VERSTEHEN LERNEN

Viele Hauseigentümer erleben es Jahr für Jahr: Die Beitragsrechnung für die Wohngebäudeversicherung steigt – oft spürbar, manchmal sogar deutlich. Das sorgt häufig für Empörung, vor allem dann, wenn Schäden am eigenen Haus ausgeblieben sind.

Der Gedanke liegt nahe, dass Versicherer hier „einfach erhöhen“. Tatsächlich steckt dahinter jedoch eine Entwicklung, die sich schon seit Jahren aufbaut und auch künftig kaum nachlassen wird.

Ein zentraler Treiber ist der Klimawandel. Starkregen, Stürme und andere Extremwetterereignisse treten häufiger auf und verursachen höhere Schäden als noch vor zehn oder zwanzig Jahren.

Was früher als Jahrhundertregen galt, kommt heute in immer kürzeren Abständen vor. Da Versicherer Risiken nicht nach Gefühl, sondern auf Basis realer Schadenerfahrungen kalkulieren, schlägt sich diese Entwicklung zwangsläufig in den Beiträgen nieder.

Betroffen sind sowohl Gebäude in exponierten Lagen als auch Immobilien in Regionen, die früher als unproblematisch galten.

Hinzu kommt die enorme Kostensteigerung in der Baubranche, etwa bei Materialien wie Holz oder Stahl. Gleichzeitig fehlen vielerorts Fachkräfte, was Reparaturen verzögert und Handwerksleistungen deutlich verteuert.

Für Versicherer bedeutet das: Ein Schaden, der vor zehn Jahren noch mit 40.000 Euro reguliert wurde, kostet heute schnell das Doppelte.

Da die Wohngebäudeversicherung auf dem sogenannten Neuwert basiert, also die vollständige Wiederherstellung des Gebäudes absichert, müssen diese Preisentwicklungen zwangsläufig in der Prämie berücksichtigt werden.

Auch regulatorische Anforderungen spielen eine Rolle. Versicherungsunternehmen müssen heute höhere Rücklagen bilden und strengere Solvenzvorgaben erfüllen als früher.

Diese finanzielle Sicherheit liegt im Interesse der Kunden, verursacht jedoch ebenfalls Kosten.

Nicht zuletzt verändert sich auch der Leistungsumfang vieler Policen. Elementarschäden wie Starkregen oder Überschwemmungen sind heute deutlich häufiger Bestandteil moderner Verträge als noch vor einigen Jahren.

Diese Absicherung ist sinnvoll und dringend zu empfehlen, erhöht jedoch naturgemäß den Beitrag. Wer vergleichen möchte, sollte daher nicht nur auf den Preis achten, sondern genau prüfen, welche Risiken tatsächlich eingeschlossen sind.

Wir unterstützen Sie hierbei gern.

Unterm Strich verstehen wir Ihren Unmut gut. Niemand freut sich darüber, wenn die Versicherung schon wieder teurer geworden ist.

Mit etwas Einordnung lassen sich die Preissteigerungen jedoch besser nachvollziehen. Sie entstehen nicht aus dem Nichts, sondern spiegeln reale Entwicklungen wider, die jeden Hauseigentümer betreffen können.

Unser Rat ist daher, den Blick nicht ausschließlich auf den Beitrag zu richten. Viel entscheidender ist, dass Ihr Zuhause im Ernstfall so abgesichert ist, wie Sie es erwarten: ausreichend, verlässlich und auf dem aktuellen Stand.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie hierzu Fragen haben. Wir sind auch im neuen Jahr jederzeit gern für Sie und Ihre Anliegen da.

DIE GESUNDHEITSKARTE WIRD DIGITAL

Die klassische Gesundheitskarte kennen wir alle. Seit Jahren gehört sie zum Arztbesuch wie das Wartezimmer.

Nun stehen wir jedoch vor einer Veränderung: Die Krankenkassen haben seit 2024 schrittweise eine digitale Alternative eingeführt – die sogenannte GesundheitsID.

Dieser Prozess ist im Jahr 2026 vollständig abgeschlossen. Versicherte erhalten damit einen erleichterten Zugang zu Online-Gesundheitsdiensten und können sich per Smartphone beispielsweise beim Arzt, für das E-Rezept oder für die elektronische Patientenakte anmelden.

Das Prinzip ähnelt dem Online-Banking – nur eben für das Thema Gesundheit.

Wer die GesundheitsID nutzen möchte, benötigt ein Smartphone, den Personalausweis mit Online-Funktion sowie etwas Zeit für die Einrichtung.

Ab 2026 soll beim Arztbesuch dann dieser digitale Nachweis ausreichen. Die Plastikkarte muss nicht mehr zwingend mitgeführt werden.

Wichtig für Sie: Niemand wird zur Nutzung gezwungen. Die bisherige Gesundheitskarte bleibt weiterhin gültig.

Wer lieber beim Bewährten bleibt, kann dies ohne Nachteile tun. Gerade für viele ältere Versicherte oder Menschen, die lieber etwas „in der Hand haben“, ist das eine gute Nachricht.

Ob Sie diesen Weg mitgehen oder nicht, bleibt Ihre persönliche Entscheidung.

Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, was für Sie sinnvoll ist, melden Sie sich gern bei uns. Uns ist wichtig, dass Sie gut informiert entscheiden können.

HAT SICH ETWAS VERÄNDERT?

Unsere Aufgabe als Versicherungsmakler besteht per Gesetz darin, allein Ihre Interessen zu vertreten und Versicherungslösungen zu finden, die zu Ihrer individuellen Risikosituation passen.

Bitte teilen Sie uns daher immer umgehend mit, wenn sich etwas ändert, damit wir bestehende Verträge prüfen und gegebenenfalls aktualisieren können.

Dazu zählen personenbezogene Veränderungen wie der Beginn oder das Ende einer Ausbildung, eines Studiums oder einer Schule, die Aufnahme von Verwandten in den Haushalt, eine Heirat oder die Geburt eines Kindes.

Ebenso wichtig sind sachbezogene Änderungen, etwa eine andere Kfz-Nutzung, ein Hausbau oder Immobilienerwerb oder die Anschaffung von wertvollen Gegenständen.

Solche Veränderungen können Anpassungen Ihres Versicherungsbedarfs erforderlich machen. Beispielsweise können Neuanschaffungen im Wohnbereich dazu führen, dass die bisherige Versicherungssumme Ihrer Hausratversicherung nicht mehr ausreicht.

In anderen Fällen ergeben sich möglicherweise Einsparpotenziale in einzelnen Sparten.

Diese Punkte können wir jedoch nur prüfen, wenn Sie uns informieren. Sie helfen uns damit, unseren Job in Ihrem Sinne zu erledigen.

Wir stehen Ihnen gern für alle Fragen rund um Ihren Versicherungsschutz zur Verfügung und freuen uns darauf, von Ihnen zu hören.

Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie weitere Informationen wünschen.

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